Das was passiert, ist das Einzige was passieren konnte!


Achtsamkeitsmeditation - Der Weg zur Heilung

 

Einmal alles um sich herum vergessen, ganz in sich selbst versinken und mehr Gelassenheit entwickeln – das klingt für viele Menschen sehr verlockend. Meditation ist deshalb zu einem populären Mittel der Stressbewältigung geworden.

 

Es geht nicht nur um Entspannung im eigentlichen Sinne, sondern um das achtsame Gewahrsein des Augenblicks. Das bedeutet unter anderem, für eine Weile nicht an Vergangenheit oder Zukunft zu denken.

Achtsamkeit heißt das Zauberwort!

 

Der entspannende Effekt ist hier sekundär. Achtsamkeit kann man erlernen und schärfen, indem wir ganz intensiv eine Innenschau vornehmen. Meditation leistet hier sehr gute Dienste.

 

Wir können so lernen unser Leben zu entschleunigen. So können wir uns zum Beispiel nur auf das Atmen konzentrieren. Klingt simpel - meinen sie? Ist es aber nicht. Es gibt vier Phasen beim Meditieren.

 

Fokussieren 

Abdriften

 Abdriften bemerken

Refokussieren.

 

Diese altbewährte Technnik stammt aus dem Buddhismus, ist aber wertneutral und erfreut sich immer größerer Beliebtheit auch in unseren Breitengraden. Das langfristige Ziel ist ein Austausch von Gefühlszuständen. Negative Gefühle werden in positive Gefühle umgewandelt. Regelmäßige Meditation hilft gegen Stress.

 

Damit Meditation gegen Stress wirken kann, ist es wichtig, sie nicht nur "im Notfall" einzusetzen.

 

 

Durch regelmäßiges Praktizieren kann der Meditierende in belastenden Situationen gelassener bleiben, ohne dass er direkt körperlich reagieren muss, indem es beispielsweise zu Herzrasen und ähnlichen vegetativen Reaktionen kommt. Reize werden ausgeblendet und haben keine Relevanz.

 

 

Beobachte alles - bewerte nichts.

 

So kommen sie ihrem Selbst näher.

 

 

Wer meditieren will, kann zwischen einer Vielzahl von Arten und Techniken wählen. Praktiken mit Bewegung wie zum Beispiel Tai Chi oder Qigong, Geh- und Tanzmeditation sind bekannte Techniken.

 

Zum Meditieren werden oft visuelle, körperliche oder akustische Reize benutzt. Man kann sich auch auf die Flamme einer Kerze oder ein verinnerlichtes Bild konzentrieren. Atmung und Herzschlag sind im Gleichklang. Der Puls ist ruhig und das Herz schlägt langsamer. Der Blutdruck sinkt und Gelassenheit stellt sich ein.

 

Die Konzentration der Hormone Adrenalin und Kortisol im Blut verringert sich, die Spannung der Muskeln lässt nach und der Hautwiderstand wächst – alles Zeichen dafür, dass Stress nachlässt.

 

Deshalb kann Meditation Asthma, Bluthochdruck, Schlafstörungen und Gelenkentzündungen bessern. Sogar der Cholesteringehalt im Blut kann durch Meditieren sinken. Das soll sich positiv auf die Denkfähigkeit und die emotionale Stabilität auswirken, weil beide Hirnhälften besser zusammen arbeiten.

 

 

 

 


Meditation als Zusatztherapie bei Krebs

 

Meditation empfielt sich sehr gut als begleitende Therapie von Krebspatienten. Sie vermag Ängstlichkeit und Depressivität der Betroffenen zu reduzieren und deren Wohlbefinden  zu verbessern.

 

Richtig erlernt, gelingt es negative Gedanken quasi wie von einer Wolke immer wieder hinwegtragen zu lassen, bis sie schließlich völlig verblassen. Auch die Deutsche Krebsgesellschaft beurteilt Meditation positiv, um Verkrampfungen zu lösen und zur Ruhe zu kommen.

 

Eine Tumorerkrankung ist für Körper und Seele eine belastende Zeit, in der die meisten Menschen mit innerer Unruhe und körperlichen Verspannungen reagieren.

 

Bei chronischen Schmerzen kann Meditation ebenfalls eine positive Wirkung entfalten. Manche Betroffene können mit ihren Schmerzen besser umgehen, wenn sie sich ihnen bewusst stellen. Das Resultat: Erfahrene Meditierende empfanden den Schmerz als deutlich weniger belastend.

 

Seelische Erkrankungen lassen sich sehr gut mit Hilfe der Meditation therapieren. Wer meditiert, lässt die Dinge so auf sich beruhen, wie sie sind. Statt Pläne zu schmieden und die Wirklichkeit gemäß seiner Pläne zu formen, hält er inne und nimmt wahr.

 

Wahrnehmung ist Hingabe und spricht den inneren Heiler an.

 

Muße und Maßnehmen stehen im Gegensatz zur Geschäftigkeit der Einflussnahme, zum Machen, Anstreben, Bewirken und Verhindernwollen, von dem die Menschenseele im Alltag meist beherrscht wird. Gönnen sie sich diese Entspannung, um stets fit für den Alltag und das Leben zu sein.

 

 

Laotse sagte einmal: "Wenn Du es eilig hast, geh langsam. 

Probieren sie es aus. Sie werden staunen!